Reviews

REPENT Vortex of Violence CD/LP 2012

“Never Forgive and Never Forget!” – damn right! Without warning, resorting to violence immediately. An old recipe – and it’s usually the best way. Destruction, Sodom, Necronomicon and Kreator in the concrete mixer, adding German cooling-water from a leaking nuclear power plant. Furious, biting Teutonic thrash and they can compete with afore-mentioned ‘Meisters’, with a singer who sounds like Ron Rinehart (Dark Angel), after a long night of drinking. “Do You Feel Safe Now? Never Do Feel Safe Again!!” It goes on and on! From the first tones, I jumped from the cupboard, onto my desk and right through the table, furniture and plants destroyed, all windows broken, a bill for a new office goes to our editor-in-chief by registered mail tomorrow, thank you! For a great, old-school thrash record. And, oh yes, also released on an inferior silver beermat.

Ed, 74 von 100, Lords of Metal, Oktober 2012

Mit Repent meldet sich eine der ehemals im Underground hoch beachteten Thrash-Kapellen zurück. „Vortex Of Violence“ heißt die neue Platte, die in fast unverändertem Line-Up zu 2011 eingespielt wurde. Fast, weil Drummer Maxi Zimmerl neu zu der Truppe gestoßen ist. Zusammen hat man die dritte Full-Length-Scheibe eingeklopft. Herausgekommen ist, was zu erwarten war: ein Brett von oberster Güte. Aber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.

Markant war bei Repent schon immer das Riffing und seit inzwischen langer Zeit auch der Gesang. Gitarrist Phillip und Shouter Eumel ergänzen sich wunderbar. Das Ergebnis sind markige, extrem griffige Songs, die zwar an viele US-Thrash-Bands erinnern, aber keine kopieren. Es lässt sich eine ganze Menge Slayer heraushören, Overkill blitzen auch durch und auch ein Testament-Einschlag lässt sich kaum verleugnen. Darüber hinaus mischen sich die Musiker ihren sehr eigenen Stil zusammen. Die Musik klingt hart, sehr aggressiv (Eumels Spezialität) und unglaublich treibend. Damit sind schon alle Grundelemente des Thrash Metals enthalten. Etwas Besonderes wäre die Platte so aber noch nicht. Soli, Breakes und andere Spielereien wie geschickt eingewobene Gitarrensoli verleihen dem Teil den wirklichen Kick. Dazu kommt noch das Gespür für den richtigen Moment, das der Songwriter offensichtlich hat. Die Songstrukturen sind nun keine Neuerfindungen, aber auch hier sorgen Kleinigkeiten für den nötigen frischen Wind, ohne die Herkunft der Musik zu verleugnen.

Alleine die ersten beiden Lieder sollten den geneigten Fan zum Headbangen bringen. Der Titelsong und „Fragments Of Despair“ strotzen nur so vor wilder Kraft, dass man eigentlich nicht anders kann als die Lautstärkeregler voll aufzureißen. Die Lieder gehen schnurstracks geradeaus und reißen dabei alles mit, was im Weg steht. „State Of Fear“ verfolgt eine etwas abgewandelte Strategie. Das Stück ist eher rhythmusbetont und überzeugt vor allem durch die technischen Spielereien der Gitarristen Phillip und Martin. Darüber hinaus hat auch der Text, wie viele andere auf der Scheibe auch, etwas zu bieten. Einen Literaturnobelpreis wird die Band nicht bekommen, aber über das ganz stumpfe Geseiere ist die Gruppe längst hinaus.

Bleibt noch der Sound der Platte. Im allerersten Moment könnte man den Mix für ein bisschen schräg halten und das ist er vielleicht sogar. Allerdings passt er zur Musik wie die Faust aufs Auge. Alle Instrumente sind sehr sauber gemischt und klingen recht klar, was ja eher nicht der Standard ist. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen knallen die Songs so unwahrscheinlich. Einen ganz großen Anteil an der Gesamtwirkung hat Fronter Eumel. Er versteht es auch heute noch, sich wirklich außerhalb seiner Grenzen zu bewegen und richtig unwirkliche Stimmungen zu erzeugen.

Für Genrefreunde gibt es hier nur eine Option: Kaufen! Wer sich als Vollblut-Thrasher bezeichnet und die Scheibe nicht hat, der soll sich schämen.

Thomas Seitz, 9 von 10 Punkten, The Pit, September 2012

REPENT are from Germany and they formed as a band back in 1992. Eight years after their previous release they have finally managed to release their third album entitled “Vortex of Violence”. I think that the rise of the thrash metal sound all around the world helped them to find a contract. It would be a pity, though, if they didn’t have the chance to release this album, since the guys are more than talented and capable of releasing good break necking thrash metal tunes. Now if their origin might make you think that they are influenced by the scene of their country, then you will be surprised. REPENT’s sound is oriented in the U.S. metal scene and it has been influenced by bands like SLAYER, TESTAMENT, EXODUS and DEATH. It is also interesting that their sound production is modern and yet the whole release breathes out this 80’s metal atmosphere. I think that REPENT combine experience with inspiration and because of that “Vortex of Violence” is a very good recommendation for every fan of the thrash metal sound.

Nick “Verkaim” Parastatidis, Behind the Veil Webzine, September 2012

REPENT Promo CD 2009

A rising star from the German metal scene, Repent started with a nice mix of modern and classic thrash with technical tendencies; the opener “Feel Your Pain” is a really good initiation in the band’s intense, semi-technical style, being a great intense thrasher. What follows is no less aggressive, but the tracks get longer, and the technicality increases. The last composition “Never Fallen Tear” comes as a complete surprise being slow, industrialized doom, sounding as a very good mixture between Saint Vitus and Neurosis, and lasts for whole 8-min. Contrary to the expectations, instead of developing their interesting style further, on “Disciple of Decline” the guys moved towards aggressive, direct, blitzkrieg thrash metal along the lines of Slayer and Sepultura, which also worked great. Only time will tell what the next album from this very talented band would sound like…
The Promo sees Jürgen “Eumel” Aumann from their compatriots Final Breath taking over the mike, and offers 4 tracks of direct retro thrash pretty much in the vein of “Disciple of Decline”. A few sparce proto-modern sections can be caught, but this would hardly turn into a dominant tendency with these purveyors of the old school sound.

The Thrash Metal Guide

Fernab vom momentan grassierenden “Thrash Metal-Revival”, das zwar sehr wohl einige der “alten Helden” erneut in die richtige Spur bringen konnte, aber auch zahlreiche “Mitschwimmer” verursachte, existieren parallel dazu im Underground jede Menge Bands, die sich seit ihren Jugendtagen mit Haut und Haar besagtem Genre hingeben und davon einfach nicht mehr loskommen. Ein Paradebeispiel für Durchhaltevermögen stellen für mich die Bayern REPENT dar. Seit beinahe 20 Jahren existent, lassen uns die Herrschaften erneut ein sehr ansprechendes Demo (das fünfte übrigens bereits, das zusammen mit den beiden Alben »Escape From Reality« und Disicple Of Decline« eine durchaus beachtenswerte Diskographie ergibt) zu Ohren kommen. Von der Bay Area zeigt sich die Truppe ebenso inspiriert, wie auch von der heftigeren Gangart in SLAYER-Manier. Auch vom klassischen Death Metal bekommt man ab und an Referenzen zu vernehmen, wobei diese sehr gut mit den typisch teutonischen Thrash Metal-Anteilen harmonieren. Kurz, REPENT kredenzen ihre vier brandaktuellen Tracks auf traditionelle und ungemein sympathische Art, wobei anzumerken ist, daß es sich die Band diesmal nicht nehmen lassen, ihre aktuellen Elaborate darüber sogar frei zugänglich zu machen.
Es wäre wirklich fein und der Band von Herzen vergönnt, wenn dadurch verstärktes Interesse an REPENT aufkommen würde, denn die Bayern haben schlichtweg alles anzubieten, wofür deftiger Thrash Metal steht. Neben markerschütternden Riffs, die in überaus präziser Form an den Hörer vermittelt werden, haben die Burschen jedoch vermehrt prägnante Melodien am Start, die ihre neuen Tracks auch unverzüglich im Langzeitgedächtnis zu plazieren wissen. Zudem steht mit dem aktuellen Sänger Jürgen “Eumel” Aumann (FINAL BREATH) ein Mann am Mikro, der es perfekt versteht, derlei Klänge umzusetzen.
Einziger Kritikpunkt: Es sind leider nur vier Tracks auf diesem Demo zu vernehmen, doch diese wissen durch die Bank zu begeistern! In der Hoffnung, mit diesem Stück auf reges Interesse seitens der Labels stoßen zu können, drücke ich REPENT beide Daumen! Nicht zuletzt aus purer Eigennützigkeit, damit die Band bald mit einem weiteren Langeisen aufwarten kann.

Walter Scheurer, März 2010, www.underground-empire.com

Fünf Jahre sind seit der letzten REPENT-Platte vergangen. Wäre seither alles glattgelaufen, dann hätten sich REPENT verdientermaßen an die Spitze der neuen Thrashbewegung in Deutschland setzen können. Doch das Leben ist nicht immer fair und servierte dieser bereits 1992 gegründeten Kapelle ein hartes Brot: Besetzungswechsel reihte sich an Besetzungswechsel, so daß REPENT paralysiert in der Werkstatt rumhingen, statt davon zu profitieren, dass mehr und mehr Metaller den Geschmack am Thrash wiederentdeckten. So ist von damals nur noch Gitarrist Philip Rath verblieben, denn mittlerweile hat auch Bassist Stefan Kuhr die Band verlassen.

Doch den eisernen Thrashwillen haben all diese Schwierigkeiten nicht vertrieben: Auf ihrem Neuling thrashen REPENT amtlich los, wobei allerdings der Bay Area-Faktor ein wenig zurückgeschraubt wurde. Dass sich die personellen Veränderungen auch in der Musik wiederspiegeln, versteht sich natürlich von selbst, da allein schon das Shouting von FINAL BREATH-Fronter Jürgen “Eumel” Aumann sich deutlich von dem seines Vorgängers unterscheidet. Doch mit ihren vier neuen Songs beweisen REPENT, dass sie den Thrash von der Pike auf gelernt haben, und lassen ein erstklassiges Rifffeuerwerk los. Wer das im Original miterleben möchte schicke der Band umgehend lächerliche 3 Euro (plus Porto), um eine der auf 500 Exemplare limitierte Scheibe zu erhalten. Auf der Homepage gibt es aber auch für alle Fälle einen Link, wo man die komplette Scheibe gratis runterladen kann. Egal auf welche Weise: Zuschlagen!

Stefan Glas, 9 von 12 Punkten, Heavy Nr.127 März/April 2010

Die Old-School-Thrasher von REPENT treiben wohl schon seit 1992 ihr Unwesen und haben sich ganz dem teutonischen Stahl verschrieben, wobei auch einige Einflüsse des US-Thrash-Sounds bei ihnen auszumachen sind. Manch einer mag hier aufschreien und darauf aufmerksam machen, dass es traditionalistische Thrash-Kapellen gerade in Deutschland wie Sand am Meer gibt. Das mag wohl so sein, aber REPENT bilden da durchaus eine Ausnahme. Sie beweisen nämlich eine Tugend, die vielen Nachwuchs-Thrashern abhanden gekommen ist: Sie zelebrieren Stil!

Gleich beim ersten Durchlauf der mit 11:32 Minuten selbst für Demo-Verhältnisse eher knapp bemessenen CD überrascht mich die Energie und Dynamik, welche die vier Songs ausstrahlen. Da ertönt gerade noch ein nostalgisches Riff mit SLAYER-Anleihen, um im nächsten Moment in einen martialischen Refrain mit unterschwelligen Death-Metal-Akzenten überzugehen und dann wiederum in einen Part zu münden, wie ihn DESTRUCTION oder KREATOR in ihren frühen Jahren geschrieben haben könnten.

Wirklich imposant für ein “Demo”! Dabei schnaubt und brüllt Sänger Jürgen Aumann, dass es eine wahre Wonne ist. Hierbei wird er hin und wieder von seinen Mitmusikern tatkräftig unterstützt. Die Produktion ist ebenfalls verblüffend “artgerecht”, was heißt, dass alles so klingt, wie es bei einem guten Thrash-Album klingen sollte, jedoch ohne staubig, dilettantisch und angekratzt zu wirken.

Kurz gesprochen: die “Promo 2009″ haut kräftig rein. Das Erfolgsrezept ist hierbei so einfach, wie es bei gutem Thrash sein sollte. Satte, unverschnörkelte, mitunter sogar krude Riffs blasen einem mit solider Unterstützung von Bass und Schlagzeug ordentlich das Hirn raus. Und gerade heutzutage, wo der Thrash Metal nicht mehr in seiner Blüte steht und in vielen Fällen als Sammelbecken für talentfreie, technisch und stilistisch orientierungslose Instrumentenschänder herhalten muss, verdienen Demos wie diese hier besondere Beachtung. Wenn krude und old-school, dann bitte gekonnt und hingebungsvoll. Und genau das bekommt man hier. Insofern heißt es: Augen offen halten, liebe Thrash-Liebhaber, hier kommt etwas Großes auf euch zu!

Yannick Lengkeek, 22.02.2010, www.metal.de

So, finally I get to review a Thrash Metal (my fave sub-genre) band for Voices From The Darkside. And with a bunch of “retro” bands that suddenly have overcrowded the international scene, REPENT stand for good old Thrash Metal the way it was meant to be played! Fast and harsh! Formed back in 1992, when the whole Thrash Metal thing was “coming to an end”, REPENT is rooted firmly in the late 80s. I have been following the band since their first demo tape. The progression they have shown along the way is amazing! So, after 4 demos and 2 full length albums, here we have their Promo 2009. I can’t describe how good this 4 tracker is! The mix is clear and audible. The overall production is clean, yet raw enough and totally organic with a heavy guitar / bass tone and brilliant drumming. All the elements are there. I totally dig the vocals. They are raspy and aggressive, with a Tom Araya / Steve Reynolds vibe that fits the music perfectly! No triggers, no samples, no digital stuff. The longest song clocks at 3:16 but this should not scare you. The songs are fast and heavy, stripped down to maximize the attack. They could use a little more character, in my humble opinion. Yet REPENT knows how to thrash in their own style and how to keep things original and interesting. with some Speed Metal elements nicely blended with moshing parts like the opening riff for ‘Rat Race’. So, this EP is just a total riff-fest! Along their 18 year career, REPENT has evolved but their inspiration for Thrash Metal is still intact. Their native Germany has been known for unleashing some of the greatest bands in this particular style and REPENT is rapidly rising to that status. They absolutely deserve it! Totally recommended for old and new Thrashers. So, go ahead and get it now!

Alfonso Perez, January 2010, Voices from the Dark Side

Here’s a new promo by German old school thrashers Repent. This was send to me by one of the band members..thnx Phil!. Full scans are include the link. Make sure you get this promo because it’s one hell of a MOFO!!. Unbelievable that these fellows don’t a have a major contract yet. Great riffin here and you gotta love those vocals as well. Just get it, crank it up and spread the word about this great band!!

Yappy, January 2010, lockjaw-yappy blogspot

Man soll es nicht glauben, die Nürnberger Thrash-Könige REPENT melden sich aus dem Vorruhestand zurück und las­sen es auf „Promo 2009” vier­mal krachen. Wer noch nie mit den Franken in Berührung gekommen ist, dem sei gesagt, dass RE­PENT Musik machen, die sich nach …REPENT anhören! Ja gut, stellt euch eine Mischung aus Slayer, alten Sepultu­ra und deutschem Thrash vor, alles mit viel Dampf und schneidigem Riffing. An den Gesang von Neu-Frontschnau­ze Eumel muss ich mich erst noch gewöhnen, im Gegensatz zu dem Old School-Shouting à la Bay Area-Thrash-Fronter seines Vorgängers, ist der Brüll-Faktor doch höher (also Richtung Sep-Maxe), aber ei­gentlich nicht übel. Gut, der erste bemerkenswerte Schlag auf den Metal-Tresen ist gemacht­, das Ding ballert und macht Lust auf mehr.

Marco, From the Underground… Nr. 16, April 2010

“Born to be dead, repent to die” blöcken Deicide so schön. Die deutschen Thrasher REPENT zeigen sich davon unbeeindruckt: Sterben sollen andere, sie drehen jetzt erst richtig auf! Und zwar mit einem Demo (dem fünften in ihrer Geschichte), welches man sich bei Interesse downloaden kann. Wer von den vier Songs angetan ist, sollte dann schleunigst zusehen, eines der 500 Exemplare der CD-Version zu erstehen, die zum Spottpreis von drei Euro (plus Porto) erhältlich sind. Wohlgemerkt: Wir reden hier nicht von einer CD-R in einer lieblosen Papphülle, sondern einer CD im Jewelcase mit Booklet. Statt entnervt und entäuscht aufzugeben, weil nach dem zweiten Album 2004 kein weiterer Deal winkte, zeigen REPENT also den wahren Metalspirit und kämpfen weiter um einen Deal - und um gute Gigs. Auf dem Bombers & Barbarians (Headliner waren Powerwolf und Ross the Boss) mögen sie mit ihrem beinharten Sound nicht exakt zum Puplikumsgeschmack gepasst haben - aber das traf auf Stikki Fykk mindestens im gleichen Maß zu, und die haben naturgemäß nicht halb so Arsch getreten. Der Fünfer hat es geschafft, die Energie der Auftritte einzufangen, auch wenn hier natürlich keine Andy Classen-, Harris Johns-, oder Andy Sneap-Produktion aus den Boxen schallt. Letzterer würde als Produzent auch gar nicht passen, dafür sind die Songs viel zu old-schoolig. Schön straffer Thrash Metal - nicht zu plump aber voll auf´s Maul. Keine Experimente, keine Frickelei, keine Verschnaufpausen. Die zwölf Minuten werden nicht einmal vollgemacht - aber die Marschrichtung für das dritte Album steht fest. Schließen wir uns dem Motto der Jungs an: Keep on Thrashing!!!

Anmerkung der Band: „Da hat uns der Rezensent wohl mit FINAL BREATH, die dort gespielt haben, verwechselt…“

BTJ; Legacy Nr. 66, April 2010, 10 von 15 Punkten

Vier Songs in der kurzen Spielzeit bedeuten Auf-die-Fresse-Thrash ohne progressive Schlenker und epische Ausritte, was kein Totalverzicht auf kurze, prägnante Soli bedeutet (Vengeance). Schön, dass Schreihals Eumel nach der Reformierung von Final Breath in beiden Bands krakeelt. “Vortex of Violence” erinnert vom Riffing her an den knochentrockenen Banger “Dying Evolution” von Morgana Lefay - cool!

Björn-Thorsten Jaschinski, Rock Hard Nr. 279

REPENT Disciple of Decline CD/LP 2004

Die coolsten deutschen Thrashriffdrescher sind zurück. Nachdem ihr erstes Album »Escape From Reality« leider weitgehend unbeachtet geblieben ist, haben REPENT elf neue Songs fertiggestellt und auf eine Promo-CD „Disciple Of Decline” gebündelt, auf der wie gehabt die Saiten glühen, daß es eine wahre Pracht ist und der Stick auf der Hi-Hat wie eine Ballerina tanzt. Zwar kann man die Parallelen zu EXODUS und SLAYER nie ganz wegdiskutieren, doch müssen diese beiden Bands mit ihren kommenden Alben erst mal beweisen, daß sie ihre Musik noch so mitreißend abfackeln können wie es REPENT hier vorexerzieren. Daher sei es den Jungs gewünscht, daß sie nun endlich einen amtlichen Deal abgreifen können, so daß sich endlich mehr Fans von den Qualitäten von REPENT überzeugen können - auf dass die Truppe in die vorderen Regionen der deutschen Powerthrash-Riege vorstoßen kann.

Stefan Glas, www.underground-empire.com

Eingangs sei gleich einmal festgehalten, dass diese Scheibe vom Label des kleinen, aber feinen Mailorder AUTOPSY STENCH auf den Markt gebracht wurde. REPENT, deren aktuelles Album »Disciple Of Decline« seit Ende des letzten Jahres zu erhalten ist, sind im Underground schon lange keine Unbekannten mehr. Die Geschichte der Band reicht bis ins Jahr 1992 zurück, seit damals waren REPENT auf unzähligen Bühnen zu Gast und konnten auch mit ihren bisherigen drei Demos und der CD »Escape From Reality« durchaus gute Kritiken einheimsen. Nach eigenen Angaben reichen die Einflüsse der Band von SLAYER über EXODUS und FORBIDDEN bis hin zu SACRED REICH. Dazu gibt es eigentlich kaum etwas hinzuzufügen, denn was diese Beschreibung betrifft, haben die Herrschaften absolut recht. REPENT zelebrieren ihren Thrash Metal geradezu im Sinne der genannten amerikanischen Götter. Die Gitarristen Philip Rath und Andreas Nauke harmonieren perfekt und lassen immer wieder Erinnerung an die Bay Area aufkommen und auch Sänger Serkan Sanli kann für Pluspunkte sorgen, da er zum einen nie zu extrem zu Werke geht, sondern trotz aller Aggressivität nicht auf melodiöse Parts verzichtet und es zudem versteht, sehr akzentuiert vorzutragen.
Mir war bisher gar nicht bewußt, wie nahe REPENT an der Klasse ihrer Vorbilder sind. Wer also eine amtliche Dosis Bay Area-styled Thrash Metal benötigt und dennoch eine relativ unbekannte Band antesten will, wird hier bestens bedient. Super!

Walter Scheurer, 14 von 20 Punkten, www.underground-empire.com

Ein absolut geiler Appetithappen für Freunde des - leider heutzutage nicht mehr alltäglichen - Good Old Bay Area Thrash bieten Repent auf Ihrer jetzt schon 5. Veröffentlichung (zählt man die 2 Demos hinzu). Da schweben Namen wie Vio-lence, Atrophy, Testament (zu The Legacy Zeiten), oder die unerreichten Forbidden in meinem Zimmer umher, wenn ich den 11 Songs von „Disciple of Decline“ lauschen darf.
Da stimmen in jedem Song die rasiermesserscharfen Gitarrenriffs, ist das Gitarren-Doppel Philip und Andreas immer um Abwechslung bemüht, und über allem thront Sänger Serkan, der nie zu extrem, jedoch die ganze Albumdistanz lang souverän und tight seine Stimmbänder malträtiert. Auch versteht man gekonnt das Tempo bei manchen Liedern herauszunehmen (im Titelsong, oder im getragen beginnendem „Sake of Living“), aber auch die Raserei („Trapped“ bzw. „Life is Lost“) hat man gut drauf – und als Rausschmeißer serviert man uns noch mit „Anarchy“ eine rundum gelungene Punk Homage.
Da die leider viel zu kurzen 33 Minuten zwar old-School klingen, aber in eine transparente neuzeitliche Produktion verpackt wurden, kann ich nur sagen „Geile Scheibe ist das“!
Wendet Euch an die Band, oder das Label Autopsy-Stench um etwaigen Vertriebsproblemen aus dem Weg zu gehen! 4 von 5 Punkten.

Reini, 05. März 2005, www.stormbringer.at

OLD SCHOOL THRASHFEST FROM GERMANY!!!!! Fuck! This German band is the best representation of old school thrash metal currently active. Not kidding. This is their second full-length, after releasing the shockingly strong debut „Escape from Reality“ under a small label. They play uncompromised straightforward thrash. Let`s get to business and talk about „Disciples of Decline“:
Overall the album is well produced, nothing off the mark for 2004 standards, but definitely all instruments sound crisp. Harsh vocals, ferocious yet understandable, reminiscent of RAZOR, maybe FORBIDDEN but heavier; you can follow the lyrics which makes it infectious. Remember „Into the Dark Past“ from ANGEL DUST? Well, that`s a good reference for this teutonic act. Thrash metal perfectly executed.
It starts off with „Trapped“, crushing guitars on a very catchy riffing for the intro. Immediately stands out the powerful drumming. Then goes on to deliver speed throughout, partially slowing down on the chorus. Perfect for mosh.
Second track „Course of power“, very similar, speed slowing down on the chorus. You start to recognize how aggressive is the singer, totally bay area-like, old schooler. Clearly, the double kicking drums gives it a very fresh sound.
Third track, „Disciple of Decline“, very German thrash, reminds me DESPAIR on „Beyond all reason“. Not too different from the previous songs. You may start to feel that the songwriting could be more original, however, for my taste is great, knee-jerkimg man!
Fourth track, „Deadly Thrash Attack“. It blew my mind. Classic crunchy riffing, a devastating slow-paced break that makes you feel anger, the backing vocals for the chorus are awesome, kinda like what OVERKILL or VIO-LENCE did in the late eighties.
Fifth track, „Mendacious Peace“ same recipe, fast riffing with rapid drums to slow down on the chorus, banging your head will not be enough, you will feel like smashing your body against the floor, the guitars have written SLAYER all over the place.
Sixth track, „World Supremacy“ crunchy mid-paced guitar for the intro, nothing that you haven`t heard before, yet brutal; then goes on to SLAYERish guitars, to break on speed again, although there`s no solo, you will recognize why they mentioned DEATH as one of their inspirations.
Seventh track, „Business whore“, my favorite. A fucking killer track. Mosh, mosh, mosh. Again, the backing vocals on the chorus are insane. The best expression of frantic double kicking drums. Goose bumps man! It is amazing to see how KREATOR has a very similar part on the break of „Suicide Terrorist“ of their last album. Be careful because this album from REPENT was released before „Enemy of God“. Eight track, „Life Is Lost“ a little too much of the same recipe, basic speedy thrash. The way the vocals fit perfectly with the pounding drums makes it enjoyable, despite the lack of variety. Ninth track, „Sake Of Living“, A slow intro with an epic flavor, a little too long, 2 minutes later breaks with moshing riffs. This is the most complex track of the album. Not bad though.
Tenth track „The Undead“, they show why thrash is all about speed changes and aggressive guitars. Man, you gotta love the drummer`s display! Eleventh track, „Anarchy“ totally unnecessary punkish closing track. Get this album if you dig for good thrash. It`s very solid. Rating: 91%

Peluca, 30.01.2005, Metal Archives

There must be some good beer in Southern German! You can hear it in Repent’s sound. No, there’s no sloppy playing, it doesn’t sound like a damaged beer-gut nor is it Tankard style beer glorification, but ‘Disciple of Decline’ is one of the most in-yer-face thrash metal album of the 21st century! You just can hear it man, that there must be some tasty beer down there…

However, sonically Repent have been certainly influenced by North American thrashing, more precisely Bay Area thrash (the band declare that they are incluenced by Slayer, Exodus, Sacred Reich and Forbidden among other 1980s US acts). Quite rarely utilized guitar harmonies remind me of Testament. ‘World Supremacy’ on the other hand, sounds 100% German, as do most of the melodies. Are Repent unique? No, of course not! But they do it with style. These guys aren’t after money, they simply want to keep this ancient art of thrashing alive. I’m more than happy that Repent go for this stuff, since all this deathrash and blackened thrash seem to be “trendy”, ie. too much done by too many bad bands. Even some namedropping, Repent don’t sound like those bands, no, definitely not! There’s good variation between all-out-attack and builing that oppressive mood. ‘Anarchy’, however, is a bit too different, being a punky crossover song. The platter’s a bit short, but there’s always more time to listen it again and again, heh.

Soundwise this destroys!!! I mean this sound perfect; fucking heavy, drums and bass are pounding, guitars are ripping, but all in perfect unison. Shouty vocals sounded monotonous at first, but there’s some slight mood changes in them. No HC-shouting, but pure thrash anger. Of course, as any self-respecting thrash band must have, there’s shout choir. What sucks is the artwork and layout, but just crank up that volume and you’ll forget that pretty soon believe me.

If you’re itching for your daily dose of good ol’ thrash metal, mainly Bay Area style, pick up Repent’s ‘Disciple of Decline’. You’ll get your dose right here! Now do that circle pit!!! Rating: 8 (out of 10)

Lane 07.06.2006, 13:46, Archaicmetallurgy

Disciple Of Decline would make a good example of some of the most drastic improvements between two albums. The songs on this recording are positively more focused, tighter as well as shorter than on Repent’s debut release, and the level of energy is definitely something else. There is a lot of quality riffage on this one, too - not in the sense of making these tracks immediately stick to your head, but more of a kind that grows on you over a long period on time. Worth a separate note are the vocals that have gone through a total overhaul and now sound much more powerful than before. Not to mention that the whole album actually sounds like a real band playing together instead of just some unpassionate session musicians going through the motions. Disciple Of Decline is not really a masterpiece in the true sense of the word, but there is no doubt that Repent deserve an “A” for the effort.

www.classicthrash.com

Eingangs sei gleich einmal festgehalten, dass diese Scheibe vom kleinen, aber feinen Mailorder Autopsy Stench vertrieben wird, der mittlerweile auch Scheiben in Eigenregie veröffentlicht. REPENT, deren aktuelles Album „Disciple Of Decline“ seit Ende des letzten Jahres zu erhalten ist, sind im Underground schon lange keine Unbekannten mehr. Die Geschichte der Band reicht bis ins Jahr 1992 zurück, seit damals waren REPENT auf unzähligen Bühnen zu Gast und konnten auch mit ihren bisherigen drei Demos und der CD „Escape From Reality“ durchaus gute Kritiken einheimsen. Nach eigenen Angaben reichen die Einflüsse der Band von SLAYER über EXODUS und FORBIDDEN bis hin zu SACRED REICH. Dazu gibt es eigentlich kaum etwas hinzuzufügen, denn was diese Beschreibung betrifft, haben die Herrschaften absolut Recht. REPENT zelebrieren ihren Thrash Metal geradezu im Stile der genannten amerikanischen Götter. Die Gitarristen Philip Rath und Andreas Nauke harmonieren perfekt und lassen immer wieder Erinnerung an die Bay Area aufkommen und auch Sänger Serkan Sanli kann für Pluspunkte sorgen, da er zum einen nie zu extrem zu Werke geht, sondern trotz aller Aggressivität nicht auf melodiöse Parts verzichtet und es zudem versteht sehr akzentuiert vorzutragen. Mir war bisher gar nicht bewusst, wie nahe REPENT an der Klasse ihre Vorbilder sind. Wer also eine amtliche Dosis Bay Area-styled Thrash Metal benötigt und dennoch eine relativ unbekannte Band antesten will, wird hier bestens bedient.

Walter, http://www.planet.tt

Thrash-Metal-Freunde, aufgepasst! Die Süddeutschen REPENT liefern mit ihrem Debütalbum „Disciple Of Decline“ eine beachtenswerte Nackenschelle ab, die erstaunlich ausgereift und professionell rüberkommt. Von nichts kommt nichts. Immerhin kann das Quintett schon auf eine 13-jährige Bandhistorie zurückblicken und zählt Überflieger wie Forbidden und Exodus zu seinen Hauptinspirationsquellen. Ergo pfeift der Wind aus westlicher, sprich Bay-Area-lastiger Richtung. Nahezu jeder Song begeistert durch packende, herrlich geradeaus galoppierende Riffs, viel Dynamik, Drive und nicht zuletzt das Gespür für richtig gute Songaufbauten. Das Tempo wird geschickt variiert, und Sänger Serkan Sanli erinnert an eine Mischung aus Russ Anderson (Forbidden) und Danny Carnage (Ritual Carnage). Da REPENT Augenzeugen zufolge auch live mächtig blasen, sollten sich Dew-Scented & Co. ob ihrer Pole Position im nationalen Thrash-Zirkus nicht allzu sicher sein. Respekt! Übrigens: Die akkurat produzierte Scheibe gibt´s auch in einer auf 500 Stück limitierten Vinylversion.

Patrick Schmidt, Rock Hard Nr. 214, 8 von 10 Punkten

Supergeile Sache! REPENT haben sich einem großartigen, aber leider unkommerziellen Stil verschrieben und die Deutschen beherrschen diesen auch aus dem Effeff. Die Rede ist vom guten alten BayArea-Thrash Metal,wie ihn FORBIDDEN, EXO­DUS oder TESTAMENT so perfekt gespielt haben. REPENT sche­ren sich einen Dreck um Trends und das ist auch gut so, denn die elf auf “Disciple Of Decline”enthaltenen Songs treten mächtig in den Arsch; man wird von einer ganzen Riffarmada regel­recht niedergestreckt. Ja, das ist Musik für Leute, die ihr Steak blutig essen, und nichts für Kuschelmetal-Weicheier! Und dass das Ganze auch livehaftig wunderbar funktioniert, konnte die Band auf dem KIT-III-Festival unter Beweis stellen, wo sie zu den Überraschungen des Festivals zählten. Also Augen und Ohren auf, und den deutschen Underground unterstützt. Solltet lhr die Scheibe im Laden oder bei den üblichen Mailordern nicht fin­den, so kontaktet das Label direct. Thrash til death!!! 10 von 12 Punkten.

Jagger, Heavy oder was?! Nr. 79 Januar/Februar 2005

Geil, geil, geil! Noch einen Zacken heftiger im Gesamtsound und im Gitarrenbereich shredderiger als ABANDONED kommen REPENT aus Lauf daherge­bolzt (Die beiden Scheiben kamen damals recht zeit­gleich bei mir an!). Die Burschen sind ja auch schon seit 1992 dabei! REPENT haben mit diesem Album eigentlich die Scheibe abgeliefert, die ich von VIO-­LENCE nach der „Eternal Nightmare erwartet habe, anstatt dem Rohrkrepierer von “Opressing The Masses“. REPENT holzen hier locker elf Tracks runter, dass einem echt bange wird und pumpen so manche alte Thrash Band locker von der Landkarte. VIO-LENCE, ATROPHY, ACROPHET, FORBIDDEN oder SACRED REICH lässt man mit diesem Longplayer schonmal hinten stehen, allenfalls kann man noch zu alten TESTAMENT, HOLY TERROR, ARTILLERY oder DARK ANGEL hinaufschauen. Damit sollte jetzt jeder quali­tätsbewusste Banger wissen was zu tun ist, oder? Die Riffs sind aber auch so was von schnittig und aggres­siv, huah und immer schön schnell mitten ins Gesicht! So muss das sein! Instrumental haben es Michael, Philip, Andreas und Steve auf jeden Fall den Bogen raus wie man schnelle, harte und aggressive Thrasher schreibt. Mit Sänger Serkan hat man einen Top Mann hinterm Mikro, der eher in Richtung Chuck Billy, oder den eben genannten Combos VIO-LENCE, ATROPHY und SACRED REICH geht. Geil. geil, geil. Old School Thrash vom Feinsten, weiter so! Da schnalzt der Gourmet mit der zunge!! Das Teil wird über Autopsy Stench als CD und limitierte LP (500 Stück davon 100 in blauem Vinyl) veröffentlicht. Ach noch was: REPENT hören sich ausnahmsweise mal nicht nach SLAYER an! Respekt! Ich bin jetzt schon auf den nächsten Longplayer gespannt. 9,5 von 10 Punkten.

Marcus Schwitalla, Carnage Nr. 12 2005

REPENT - Thrash Attack „Metal Crusade VII“ Heavy oder was!? Sampler

Trotz einer sehr großen Coverbandszene ist Metalfranken noch nicht ganz verloren. Immer wieder tauchen in letzter Zeit hoffnungsvolle Bands auf, die auch wieder mehr zu ihren Konzerten ziehen. Dazu gehören die Nürnberger Thrasher REPENT, die mit ihrem ersten Album “Escape From Reality” im Jahre 2000 schon für Aufmerksamkeit sorgen konnten. Viele stießen sich aber immer an dem etwas gewöhnungsbedürftigen Gesang. Nun hat die Band ihr zweites Album “Disciple Of Decline” fertiggestellt und präsentiert sich trotz gleichem Sänger in wesentlich ohrfreundlicherem Gewand. Sänger Serkan hat seinen Gesang vollkommen umgestellt und klingt nun viel mehr nach Bay-Area-Größen wie Chuck Billy oder Steve Souza. Dazu kommt, dass auch das Songwriting eine ganze Ecke verbessert wurde und die Songs den Hörer ziemlich überwalzen. Wer auf Old School Thrash der Marke Exodus, Testament oder Vio-Lence steht, der kommt um REPENT nicht herum. Der Name des Songs “Thrash Attack” ist hier wirklich Programm.

Oliver Weinsheimer, Heavy oder was ?! Nr. 73 Januar/Februar 2004

Oh Ihr Jünger des Verfalls, sucht gar nicht weiter nach der musikalischen Zerstörung, denn hier haben wir sie, in CD und LP (col. Vinyl) Format. Repent machen ihrem Namen alle Ehre, denn wenn Ihr es zulasst, daß sie von der Anlage aus über die Lautsprecher Eure Bude in Schutt und Asche legen, werdet Ihr bittere Tränen der Reue ob Eures sündigen Daseins weinen. Wie ein Geschwader viermotoriger B 17 Bomber ziehen die fünf Lebkuchenmännchen durch Dein Wohnzimmer, nageln mit ihren Rostbratwürsten Deine Alte, bis sie vor Lust schreit und prügeln Dich nebenbei noch windelweich. Und das alles mit ihren klassisch zeitlosen Thrashmetalhymnen. Ich meine, seit “Arise” nicht mehr so ein Thrashbrett vernommen zu haben und das war 1991. Ich rede nicht von den ganzen Retrothrashern, die oft gewollt die 80er hinaufbeschwören. Repent klingen frisch und doch durch und durch metallisch. Schrottig - stumpfe Hüpfpassagen wird niemand auf ihrer nunmehr zweiten Scheibe finden, keine Raps, keine Industrialeinsprengsel, keine Alternative Elemente, no fucking way. Infernalisch donnernde Rhythmusklampfen, bösartige Gitarrenmelodien in diese wuchtigen Riffs eingebettet, darüber blitzende, feurige Sololäufe und darunter ein solides Fundament aus treibenden, Dich zermarternden Schlagzeugfiguren und pumpenden, direkt durch die Bauchdecke stechenden Bassläufen. Bei Repent verkommt die thrashige Aggression glücklicherweise nicht zum Selbstzweck, sondern wird kontrolliert und auf ehrlichen Emotionen basierend den Stücken in adäquater Menge zugeführt. Besonders Shouter Serkan, sorgt hierbei krass konkret für einen hohen Wiedererkennungswert mit seiner eigenwilligen Stimme. Nicht daß er wirklich anmutige Melodiebögen singen würde, er schreit sich die Kehle heiser und man möchte diesem bestimmt hühnenhaften und toughen Burschen nicht bei Nacht begegnen (in Wahrheit ist er einer der nettesten Vögel, die man sich so vorstellen kann). Technisch anspruchsvolle Gesangsakrobatik würde aber auch nur stören, es reicht eine Stimme mit Persönlichkeit, Serkan, diese will ich Dir mal attestieren. Spieltechnisch hingegen sind Repent absolut sauber und exakt, lassen dabei aber nie das Feeling vermissen. Feine Sache. Wer also immer noch auf die neue Razor wartet, wem die letzten Slayer Alben nach der “Divine Intervention” nicht mehr gefallen, wer Forbidden nur bis 1989 gut fand und wer insgesamt dem mörderischen late 80s Thrash verfallen ist, der kann nun seinen Altar für Repent herrichten. Nicht selten wird man mit recht komplex anmutenden Songs belohnt, die aber ein hohes Maß an packender Eingängigkeit mit sich führen. So macht das Thrashen wieder Spaß. Top Album und nach Hirax und Exodus meine persönliche Nr. 3 im Thrash Anno 2004!

Sir Lord Doom, Hellion Records 2004

You used to worship pure fuckin’ Thrash Metal back in the 80s, but got fed up with this genre when PANTERA, MACHINE HEAD and the likes changed the whole scene around and the term Nu Metal got created? Well, in this case you should really check out Germany’s REPENT, cause these guys deliver an incredibly fresh, yet completely oldschoolish sounding version of pure Thrash Metal! It’s really a miracle to me how they managed to remain unnoticed by the bigger media for so long (their origin already dates back to 1992!), but actually another sad proof of how trendy the Metal business machinery keeps on working these days… “Desciple Of Decline” is already the band’s second full length (following 2000’s “Escape From Reality” album on the small Scarecrow label and three demo tapes) and as far as I know they still haven’t found a proper label for the release of it yet, which is unbelivable!!! On their website they name EXODUS, SLAYER, FORBIDDEN and DEATH as their main sources of inspiration and I bet that at least lovers of the first three mentioned would really get a kick out of the eleven tracks on offer here! The extremely powerfully produced and skillfully performed material personally reminds me of a solid mixture of DARK ANGEL (especially due to singer Serkan Sanli’s vocal delivery), but with a more Bay Area type musical background. Kinda like the guitar dominated songwriting of EXODUS / FORBIDDEN, performed with the intensity of early SLAYER. Here and there I could also name older INVOCATOR as a reference as they seemed to have a similar rooted background years ago. Very crushing, very impressing and because of the fact that there’s hardly any bands left dedicated to this type of music these days - also very refereshing! They even incorporated a rather Punk / old HC influenced track (’Anarchy’) on this new album, which is another similarity to the bands of the 80’s, who used to mix up the traditional NWOBHM sound with the energy and aggression of Punk / HC. So, to sum it up plain and simple: all killers and no fillers here! The band should just reconsider their logo art for it doesn’t really live up to their musical qualities. It looks rather dull and might turn even more people off rather then catch their interest. For all further info go to: www.repent.de

Frank Stöver Voices from the Dark Side

Die fünf Thrasher von Repent aus dem schönen Lauf im Frankenland haben endlich ihr 2. Album “Disciple Of Decline” am Start! Nach ewigen hin und her aufgrund einiger Recording-Problemchen und der unerklärlich langwierigen Suche nach einer Plattenfirma wurde dennoch alles gut und mit Autopsy Stench Records ein Label gefunden welches “Disciple Of Decline” nicht nur auf CD veröffentlicht sondern den fränkischen Thrashern auch endlich zu verdienten Vinyl-Ehren verhilft. Was passiert nun wenn man die Scheibe zu Hause auflegt? Zuerst wird man vom mächtigen Sound des Openers “Trapped” ordentlich an die Wand gedrückt um anschließend mit “Course For Power” dermaßen musikalisch auf die Fresse zu bekommen, dass es einem die Worschd vom Teller haut… Etwas benommen kann man beim Titeltrack des Albums kurz aufatmen, doch nix is mit ausruhen, die darauffolgende “Thrash Attack” ist textlich und musikalisch auch als ein solche zu sehen. Wer auf Thrash Metal im Stile solcher 80er-Helden wie Exodus, Flotsam & Jetsam (die erste!), Sacred Reich, usw. steht wird wahrscheinlich ebenfalls der Meinung sein, dass andere Thrash-Bands der jüngeren Generation nach dem Genuss dieses Werkes nicht mehr recht viel zu melden haben. Es folgen 6 weitere Songs, welche sich hinter den oben genannten nicht zu verstecken brauchen inkl. “The Undead” (ursprünglich auf dem allerersten Repent-Demo) sowie das punkige, leicht an Exploited zur “Fuck The System”-Zeit erinnernde “Anarchy”. Für den Besitzer der CD-Version ist nun der metallische Spaß nach 11 Tracks mit knapp 34 Minuten Spielzeit leider schon vorbei, während die Vinyl-Freaks unter euch zu einer Demo-Version von “Killer” (bekannt vom ersten Repent-Album “Escape From Reality”) noch einmal ordentlich die Matten kreisen lassen können. Soundmäßig wurde das ganze ansprechend und druckvoll produziert und ist als CD sowie als LP jeweils für lächerliche 10 Euro (limitiert auf 500 Einheiten, davon leider bereits ausverkaufte 100 in blauen Vinyl) direkt bei der Band erhältlich…und checkt auch die Livedates in dieser Ausgabe!

Sebastian Engelhardt, Zentralnerv Nr. 114 Januar-März 2005

When talking about modern thrash, you know that the majority of weak commercial shit trying to pass itself off as having something in common with the glory days is nothing more than shitty nineties death metal repackaged with a recycled slayer or exodus riff!!

However, every so often, there emerges a thrashing force worthy of our attention, and on this their second release,Germany’s REPENT deliver an utter bruiser of an album!! Quite honestly, in my humble opinion, REPENT are currently the best band playing Thrash metal right now purely because vocalist SERKAN SANLI chooses to sing in the old way, harsh yet accessible and so you can hear the words screamed right out with venom and hatred!! Killer stuff to be sure, SERKAN’S voice kind of reminds me of HALLOW’S EVE mixed with RAZOR (Bob Reid), and musically the band opt for the unrelenting blistering no holds barred attack as favoured by RAZOR too! This is just ferocious as fuck, its like having a pit bull chewing on your face!!

As soon as opener “TRAPPED” kicks the record off, we are subjected to a barrage of riffing Germany hasn’t delivered since the days of IRON ANGEL, WARRANT and NECRONOMICON!! Track three “THRASH ATTACK” speaks in volumes I think!! Still like any modern band playing in this vein, it’s the SLAYER influences that are most obvious, and I think that this could be considered REPENT’S archilles heal. The band are capable of delivering without the obligatory SLAYER rip off’s, and they should focus more on choosing other inspirations…..

As the album progresses, songs such as “BUSINESS WHORE”, “WORLD SUPREMACY” and “DISCIPLE OF DECLINE” blaze forth whipping the listener into a headbanging frenzy, truly this is what metal should do to us, not inspire you to read shitty eighteenth century poetry whilst drinking red wine! Ha! I say again, this is a fucking great record, and everyone who still loves a dose of ultra violent metal should purchase it immediately upon its release! And to cap it off, it will be available on vinyl too! Killer!! Worth mentioning as well, is the excellent production that literally tears your head clean off!! Now, that’s what I call metal……….buy it!

Rich Walker, Miskatonic Foundation, Dezember 2003

Thrasher, Heiliges Kanonenfutter! Ich kann gar nicht anders als gleich vorzugreifen, denn wenn dieses Album tatsächlich mal offiziell das Licht der Welt erblickt, steht der Metal-Komune DER Trash Metal-Oberhammer überhaupt ins Haus. Kennt noch irgendeiner die US-Thrasher Evildead? Ja? Dann könnt ihr euch ungefähr vorstellen, wo uns REPENT in etwa hinführen. Intensiver, knallharter Thrash nach US-Machart verwöhnt unsere unersättlichen Ohren und treibt uns (zumindest mich) fast zur Glückseligkeit. Abver dass die Jungs nicht nur den Thrash Metal bis zur Perfektion beherrschen, sondern auch eine Punk-Schlagseite inne haben, beweißt der Song “Anarchy”, der genauso gut auf jeder Punk Rock-Scheibe funktionieren würde. Das beweißt nur, dass noch immer, wie schon in den 80ern, Thrash Metal und Punk irgendwo einen gemeinsamen Nenner haben. So, und nun heißt es beide Daumen zu drücken und zu hoffen, dass REPENT sehr bald einen Deal an Land ziehen können, damit sie dieses megamässige Thrash-Brett endlich auf die hungruge, lechzende Meute von Thrash-Maniacs loslassen können. Daher hier der dringliche Aufruf an alle potenziellen Labels, endlich die Augen aufzumachen und diese Truppe untewr ihre Fittiche zu nehmen. Zur Bewertung sollten daher wohl auch keine Fragen mehr offen sein……

Banging Impulse, Fanzine Nr. 2 November 2003

REPENT Deadly Thrash Attack Demo 2001

Yeah, the tape cult is still alive! Und da REPENT eh old schooler sind ist das natürlich gar nicht verwunderlich das die Jungs auf Kult Elemente, wie eben ein Tape setzten, um ihr neues Material zu präsentieren! Letztes Jahr kam ja bekanntlich die „Escape from reality“ CD raus, mittlerweile steht die Truppe aber wieder ohne Label da, und deshalb jetzt dieses Demo Tape!
Außer den 2 vom Studio Album bekannten Krachern „Moshpit“ und „Feel your Pain“ wurde das Tape um 4 neue Songs angereichert!
„Life is lost“ ist auf jeden Fall der geilste davon, kracht geil rein, haut Rübe ab, he he!! „Mendacious Peace“ kracht leider nicht ganz so gut, aber egal, dafür gibt´s ja auf der zweiten Seite „Trapped“, welches zwar nicht an den Opener rankommt, aber trotzdem ordentlich beutelt! „Thrash Attack“ ist dafür fast ebenbürtig mit „Life is lost“, und vor allem der Text haut jeden Poser gegen die Wand (…Whimps-we spit you against the wall…)!
Es ist so wie es bei REPENT immer schon war, geile Ideen, ordentlich Power unterm Arsch, nur eben dieser gewisse Feinschliff fehlt noch, und die Choruse noch etwas ausbauen, dann klappt´s auch mit der Nachbarin!
Wer sich „Deadly Thrash Attack“ nicht holt nur weil es ein Tape ist, der ist selber Schuld, den so entgehen euch 6 THRASH METAL Prügler in der Tradition von SACRED REICH/EXODUS, alle mit nem recht guten Sound, und das Booklet ist eh perfekt, weil alles drin, inklusive mir in der Thankslist, he he!!!
Ich weiß grad gar nicht was „Deadly Thrash Attack“ kosten soll, also schickt einfach mal nen Zehner oder n´Sixpack an Philip Rath/Am Wasserturm 23/91207 Lauf!!! Home de la page gibt´s unter www.repent.de und määähhhls gehn an…YOU`VE GOT NO CHOICE-BANG AND THRASH TO THE METAL SOUND!!!

www.metal-district.de

Recht eigenartig, nach ner Full-Length CD nochmal einen schritt rückwärts zu gehen, um ein Tape rauszuhauen. Andererseits macht es Sinn, denn der geneigte Thrash Metal Fan muss auf diese Weise keine lange Wartezeit in Kauf nehmen, bis wieder ein Silberling fertig ist. Insofern bietet dieses 6-Track Demo schon etwas, 4 neue Songs sind dabei, die zwar im Proberaum aufgenommen wurden, aber soundmässig sehr ansprechend daherkommen. Im Vergleich zur CD fällt vor allem der verbesserte Gesang auf, etwas tiefer und druckvoller. Daumen hoch ! Da fällt mir ein, vielleicht kennt jemand Repent noch gar nicht ? Sollte es möglich sein ? Nun denn, man sollte es schleunigst nachholen, denn neben NRG und den Wastelander Würstchen (die heissen so, weil das Beste aus allen Wasteländern drin ist..) stellen REPENT eine der besten deutschen unsigned Thrash Combos. Stilistisch pendeln die Jungs zwischen Exodus, Dark Angel zu Darkness Descends Zeiten und, laut Info, Nuclear Assault. Das ist auch nicht allzuweit hergeholt, der eine oder andere Hardcore/Crossover Fan kann sicherlich auch etwas damit anfangen. 8,5 Punkte von 10.

BlackGoat, 12.02.2002, www.metalglory.de

Wieder mal eine Thrash Band bei Mordor, ich habe das Gefühl, dass Thrash zu einer Randgruppe geworden ist. Es gibt kaum noch reine Thrash Bands. Mit REPENT haben wir eine ganz klassische Band aus dieser Richtung am Start. Die Gitarrenriffs sind powergeladen und hämmern mit enormer Intensität aus den Boxen. Es ist ganz klar Thrash der Marke SLAYER, der hier gespielt wird. Der Headbang Faktor liegt bei 100 %, es ist alles verdammt groovig. Der grösste Unterschied zu SLAYER liegt in den sehr melodiösen Gitarren-Soli, die hier zwischendurch gespielt werden. Das Schlagzeug macht bei REPENT sehr viel aus, der spielt echt die Hammer Beats. Er spielt nicht nur die 0 8 15 Thrash Beats, er passt sich den Riffs super an und bietet immer wieder fantastisch klingende Kleinigkeiten. Der Gesang hat natürlich auch noch eine tragende Rolle. REPENT ziehen auch gesanglich mit SLAYER gleich, die Stimme ist am ehesten mit dieser Band zu vergleichen (wenn überhaupt). Wer sich mal die geballte Ladung Thrash reinziehen möchte, ist hier sicher richtig. REPENT sind 100 % ihrem Stil treu und in diesem Sinne recht kompromisslos. Die Produktion ist sehr fett und lässt keine Wünsche offen. Auch bei dem Tape sind Texte ect. abgedruckt, so schön aufgemacht, sieht man selten! Horcht mal rein…

2002, www.mordor-magazin.de

Repent thrashen mal wieder munter drauflos. Auf dem sechs Tracks umfassenden Promotape gibt´s neben 4 neuen Stücken auch noch “Moshpit” und “Feel your pain” von der CD “Escape from Reality” zu hören. Musikalisch schippert der Laufer Thrash-Metal-Zerstörer, wie auch schon beim Debüt in den Gewässern von Exodus, Sacred Reich, D.R.I. und Forbidden. Auch wenn die vier neuen Tracks im Proberaum aufgenommen wurden - am Sound gibt´s nicht viel zu meckern. Und an der Diskussion um Serkans Gesang werde ich mich gar nicht beteiligen. Repent ist eben Repent. Und das bedeutet Thrash-Metal!

Sebastian Engelhardt, Zentralnerv Dezember 2001

Burner-Thrash aus Mittelfranken? Das gibt einen persönlichen Heimatbonus. Aus Lauf bei Nömberch nämlich stammen diese Jungs, die nach einem Demo und ihrer Debüt-CD “Escape From Reality” jetzt mit ihrem Promo-Tape “Deadly Thrash Attack” bei uns am Start stehen. Der Album-Titel weckt natürlich gewisse Erwartungen und diese werden mit einer fetten Bleifuss-Attacke prompt erfüllt. Scheiß auf Originalität. Die Mucke scheint wie ein Querschnitt vergangener US-Thrash/Hardcore-Heroen wie D.R.I. (Full Speed Ahead), schnellere NASTY SAVAGE, AT WAR oder S.O.D. (natürlich nicht so abgedreht). Schade nur, dass von den sechs Songs auf dem Tape nur 4 wirklich neu sind, da “Moshpit” und “Feel Your Pain” von der CD übernommen wurden. Man darf gespannt sein und der Dinge harren, die da noch aus Lauf kommen mögen.

From the Underground Ausgabe 5, Februar 2001

REPENT Escape from Reality CD 2000

While Repent may not be among the most prominent examples of German thrash metal, based on their release history the band have been through some interesting developments. Escape From Reality is still somewhat rough around the edges, a debut album with some technical leanings and no firm direction. The vocals in particular don’t quite fit the music, being too much on the weak side to properly accompany the heavy riffs. Even with some apparent disadvantages, the first couple of tracks manage to maintain a certain level of eagerness, but it doesn’t take too long before the songs basically start slipping through your ears. Escape From Reality is not a totally failed attempt, but it appears that the album may have had more potential than what was ultimately brought into reality. It’s as if the band were a bit too ambitious with their first release, as the result is definitely not the most coherent.

www.classicthrash.com

Knackigen Thrash Metal mit genial eingängigen Riffs bietet diese vielversprechende Band aus Lauf. Die Exodus- und Forbidden-Parallelen sind wirklich nicht zu hoch gegriffen, wenn man die Highlights ‘Feel Your Pain’ und ‘Moshpit’ heranzieht. Lediglich mit Sänger Serkan konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Er ist mit seinem drucklosen Shouting an der Grenze zum Hardcore bestenfalls gewöhnungsbedürftig, höchstwahrscheinlich aber der Hemmschuh von REPENT. Der abschließende Proberaum-Ulk ‘In The Beginning’ sei den Jünglingen verziehen. Die 4:38 Minuten sollten aber von der offiziellen Gesamtspielzeit abgezogen werden. 7 von 10 Punkten

Robert Pöpperl-Berenda, Rock Hard Nr.163/Dezember 2000

Man nehme 5 verrückte Metalheads, stecke sie zusammen in einen Proberaum, und was kommt dabei raus? REPENT!! So in etwa könnte man den Haufen beschreiben, ha ha! Schon vor über nem Jahr hatte ich mir die 2 Demo Tapes „On your knees“ und „Black Path“ gesichert, welche mir echt gut gefielen, und auch vom ersten Longplayer „Escape from reality“ bin ich nicht entäuscht, auch wenn´s jetzt nicht grade die Metal Offenbarung ist! Was mich sofort nachdem ich die mighty Play Taste gedrückt hatte umwalzte war auf jeden Fall die Produktion! Für ne Undergroundband schon mal ein echter Hammer!! Man könnte auch sagen Brachial!!! Jedenfalls passt dieser Sound perfekt zur THRASH METAL Mucke des fünfers! Ja, THRASH METAL, ja was für einer den? Deutscher THRASH METAL?? Nöööö, das ganze geht eher in die US Richtung, so muß das sein! Erinnert mich persönlich sehr stark an Kulttruppen wie EXODUS, SACRED REICH, und hier und da auch ein bisschen an NASTY SAVAGE zu „Penetration point“ Zeiten! Wen wundert´s, die eben genannten Bands gehören alle zu den Faves REPENTs!! Die Jungs sind halt echte Metal Maniacs!! In rund 43 Minuten werden insgesamt 10 Metal Walzen verbraten, die sich allerdings irgendwo immer sehr ähneln! Das ist auch das was ich an der Mucke zu kritisieren hab! Positiv dagegen ist aber das es wirklich keinen einzige Song hat von dem ich behaupten würde das er bei mir Magen Darm Probleme oder Brechreiz verursacht, ha ha!! Nein, alles im grünen, wenn auch nicht im Killer Bereich!! Aber jetzt kommt´s (Achtung! Kult!), der letzte Song „Never fallen tear“ ist ein astreines DOOM METAL Stück, welches (AAAHHHH!!!! Noch mehr KULT!!!) als Tribute an DIE Doom Götter schlechtin, natürlich CANDLEMASS, geschrieben wurde!!! Hell fuckin´ yeah, das nen ich mal Metal Fanatismus!!!

Da die Scheibe wohl kaum beim Media Markt und den ganzen anderen schwulen Massen CD Märkten zu finden sein wird probiert ihr´s entweder beim Metal Merchant, oder direkt bei der Band! IT`S TIME TO REPENT!!!

www.metal-district.de

Undergoundproduktionen erkennt man leider meist recht gut daran, dass einem die Boxen einen Brei aus dumpfen Bässen und blechernen Höhen entgegenkotzen der einem schon meistens die Lust raubt noch weiterzuhören. Mental also schon mit meinen Boxen leidend, legt ich „Escape From Reality“ in den CD Player und dann…. dann hauts mich fast rückwärts vom Stuhl und fönt mir die Frisur grade, denn so eine Produktion habe ich selten bei einer so jungen Band gehört. Aber was nutzt die geilste Produktion wenn die Musik in den Ohren klingt wie eine heulende Katze bei Nacht. Doch auch hier kann man bei REPENT Entwarnung geben, denn sie spielen Thrash Metal der wirklich fett daherkommt, wobei grade die doppelte Gitarrenfront von der brillianten Tonqualität profitiert. Eher in die Amischiene tendierend brettern sie ihren Metal herunter, der ganz klar an einigen der großen Bands dieses Genres angelehnt ist, aber wen störts. Etwas mehr Abwechslung hätte der CD dennoch gut zu Gesicht gestanden und ist der einzige Kritikpunkt dieser CD, also das nächste mal ein bisschen mehr Kreativität beim Songwriting und um REPENT werden sich die Plattenfirmen schlagen. Die Jungs sind Freaks und metalgeil und das hört man, thrash on!

www.metal-inside.de

Man muß Gott für alles danken, sogar für einen Unterfranken. Auweh, jetzt gibt’s Haue für mich, die Jungs legen ja Wert drauf, aus Ober-bzw. Mittelfranken zu kommen. Dort kreist der Hammer, denn vor einiger Zeit kam diese CD unters Volk und Repent konnten sich endgültig zwischen Bands wie Fatal Embrace oder den hoffnungsvoll gestarteten, mittlerweile aber etwas aus der Spur geratenen Witchburner einen Anspruch sichern, eine der ausichtsreichsten und besten Thrash-Nachwuchscombos zu sein. Sicher, Slayer blasen sie damit nicht weg, dazu ist der Gesang noch etwas zu schwachbrüstig, aber zwischen Overkill, Dark Angel oder Nuclear Assault fallen sie kaum auf. Amerikanisch, mit manchen Hardcore-Anleihen und einem ordentlichen Spassfaktor wird losgebolzt, lediglich die letzte, langsame Nummer fällt etwas aus dem Rahmen, ungewöhnlich, aber interessant. Diesen Blödelmitschnitt von der ersten Probe hätte man sich aber getrost schenken können. Spätestens nach dem dritten Mal wird’s nervig. (Ich hab nicht rausgefunden, wer dieser Schreihals mit der nasalen Stimme war, der immer die anderen niederblökt. Serkan hats mir bislang noch nicht verraten…..). Wer Interesse an der Scheibe bekommen hat, soll am besten hier im Katalog schauen, oder bei the_skull@gmx.net anklopfen 8.5 Punkte

BlackGoat, 22.02.2002, www.metalglory.de

REPENT nennt sich eine einheimische Truppe, welche sich zum Ziel gesetzt hat, dem guten alten Thrash Metal zu huldigen. Auf ihrem ersten Longplayer „Escape From Reality“ ist ihnen das auch recht gut gelungen. Musika­lisch gesehen sogar deutlich besser, als die Floskel „recht gut“ andeutet(Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung, lieber Arno- um mal eine weitere Floskel zu bemühen…-Red.). Sobald jedoch der Gesang einsetzt, vermindert sich der Reiz des Ganzen jedoch leider be­trächtlich. Zu monoton und gleichförmig tönen die Leadvocals und rücken die Gruppe dadurch ungewollten die Nähe von Neo-Thrash-Bands, wo REPENT musika­lisch aber gottseidank gar nicht hin gehören. Also wieder einmal traurige Pflicht, diesen Kritikpunkt anzusprechen. Ihren Haupteinflüssen EXODUS, SLAYER oder gar FORBIDDEN wird man mit diesen Vocals sicher auf lange Sicht kein Paroli bieten können. Dabei reißen Komposi­tionen der Marke „Black Path“ oder das programmatisch betitelte „Moshpit“ mit ihren von geilen Breaks eingebet­teten Geschwindigkeitsattacken durchaus mit. Auch der Sound passt zum Musizierstil und bringt die ruppige Art des thrashenden Quintetts gut zur Geltung. Wenn man die angesprochene Schwachstelle angeht -keiner will, dass vier Kumpels ihren Sänger rausschmeißen!- könnte man schon mit dem nächsten Werk nach vorne durch­starten, denn das nötige Rüstzeug hoben REPENT alle­mal im Gepäck. Hautrein, Jungs!

Anno Hofmann 7 von 12 Punkten, Heavy oder was ?! Nr. 55 Januar/Februar 2001

Ah this is something I haven’t heard for ages! The return of pure thrash metal like it has been played in the 80’s. REPENT is able to concoct us the perfect essence coming from twoo distinct blends of thrash…the US blend, flavoured by Exodus, Slayer, Testament, Aftermath, Arsenic…and the European blend created by Destruction, Kreator, Tankard, Cyclone, Target…both the CD “Escape from Reality” with such great songs as “Feel your Pain”, “Endless War”, “Locked in Myself”, “Revenge” and the new jewels from their follow-up demo “Deadly Thrash Attack” with such songs as “Life is Lost”, “Mandacious Peace”, “Trapped” or the classic “Moshpit” shows that REPENT is absolutely keeping its thrashing way faithfully like only few bands do. That means REPENT is absolutely a band to discover as rapidly as possible…here are the real sons of 80’s THRASH METAL! The one and real one what once was played by such heroes as I mentioned in the beginning! Therefore, guys, keep this thrashing madness burning on like a neverending flame…the flame of THRASH! Anyone who wish to react or ask for a logo…please welcome as EMPEROR, DEADSPAWN or DESASTER are references of my work…just to mention a few! Welcome to write me and CHEEERRRRZZZZZ to all REPENT fans worldwide!!!!

Christophe Szpajdel 2001

Wow! You win an auction at eBay and gets also a promo of the band of the seller. It’s called REPENT and is from Franconia. One can’t blame that really…(little joke). What gets me now is something I didn’t expected really, this is great Thrash Metal (yes, Thrash Metal which pleases ME!) with a great production for Underground means. Something like that has to sound like that! Clear, but very strong sound of the American school, strong riffing. The guitars are crunchy, the rhythms are punishing and the vocals of Serkan are a little bit strange, but they suit REPENT’s sound pretty well. They don’t make the mistake to let it go stupidly, no they offer diversified and especially good songstructures, that’s great! At the end, “Never Fallen Tear” is a tribute to CANDLEMASS, this is a pure Doom Metal song, something completely different, hehe! This is a killer, and as a Metal fan with a good taste, you shouldn’t pass this by, contact the band soon, either if you’re a fan or a record label, you won’t be disappointed! 2001

www.metal-observer.com

Auch wenn der gute alte Thrash Metal immer wieder tot geredet wird, so kann ich dieses Urteil ganz und gar nicht nachvollziehen. Und solange es noch Bands wie REPENT gibt, erst recht nicht… Genau, richtig kombiniert, REPENT spielen geilen old school Metal im Stile solcher Kulttruppen wie EXODUS, SACRED REICH, FORBIDDEN oder TESTAMENT. Los geht es mit dem Opener “Feel your pain” und auch wenn der Song nun nicht gerade besonders spektakulär ist, überrascht einen gleich die hammerstarke Produktion. Ob ihr es mir nun glaubt oder nicht, aber der Sound ist nicht viel schlechter als das was SLAYER oder METALLICA zu ihren Hochzeiten abgeliefert haben! Doch nicht nur die Produktion weiß zu überzeugen, auch das Songmaterial ist durchweg gutklassig. Mit dem Titelsong “Escape from reality”, dem zum Mähneschütteln einladenden “Moshpit” und dem mit einem geilen akustischen Mittelteil versehenen “Revenge” sind sogar einige Highlights auszumachen, auch wenn sich die Songs insgesamt untereinander zu sehr ähneln. Ausnahme: Der geniale Abschlusstrack “Never fallen tear”, welcher als ein Tribut an die Doom Götter CANDLEMASS gedacht ist. Hier haben wir es auch mit dem Highlight der Cd zu tun! Zwar folgen nun noch 5 Minuten pseudolustiges Proberaumgelärme, aber darüber können wir getrost das Mäntelchen des Schweigens decken… *g*Auch wenn “Escape From rality” nicht unbedingt ein Klassiker des Genres ist, haben wir es nichts destotrotz mit einer guten Scheibe zu tun, die Lust auf mehr macht. Außerdem sind hier definitiv ein paar metalgeile Freaks am Start! WE´RE RESTLESS AND WILD SO JOIN US TONIGHT, THE MOSHPIT IS YOURS - BANGERS UNITE!!! Wertung: 4/6

Barney September 2002, www.blooddawn.de

Na da schau her! Da gewinnt man eine Auktion bei eBay und bekommt gleich noch eine Promo von der Band des Anbieters. REPENT nennt sich das Ganze und kommt aus Franken. Muss noch nicht gegen sie verwendet werden (Kleiner Scherz!)

Was mich dann erwartet, hätte ich mir wirklich nicht erwartet, denn das ist feinster Thrash Metal (ja, der sogar MIR gefällt!) mit einer nicht nur für eine Underground-Band bombigen Produktion, so muss das klingen! Klarer, aber verdammt kräftiger Sound, amerikanische Schule, starkes Riffing, Fans von Bands wie OVERKILL, EXODUS oder FORBIDDEN sollten hier Freudentränen vergießen, denn was das Quintett hier abliefert braucht sich hinter (fast) keiner Band verstecken! Die Gitarren krachen kräftig, die Rhythmussektion vermittelt noch mehr Druck und der Gesang von Serkan ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, passt meiner Meinung nach aber ziemlich gut zum Sound von REPENT. Dabei machen sie nicht den Fehler stupide drauf los zu bolzen, sondern setzen auf abwechslungsreiche und vor allem GUTE Songstrukturen, stark! Und am Ende bekommen wir mit “Never Fallen Tear” einen Tribut an CANDLEMASS, ein lupenreiner Doom Metal-Song, mal was anderes, hehe!

Ein Killer-Teil, das man sich als qualitätsbewusster Metaller nicht entgehen lassen sollte, kontaktiert die Band sogleich, egal ob ihr Fan oder Plattenfirma seid, ihr werdet nicht enttäuscht werden!

September 2002, www.metal-observer.com

Hell-O American Thrashers! This is Repent, your challenge for the next 15 years. This double axe assault from south germany looks, behaves and SOUNDS like the glorious, long-gone days of your Thrash-Metal Heroes. They are the true heirs of Bands like Exodus, Dark Angel (check out the riffs on “Endless War” !) Fast and furious, like a V8 they race through 9 grenade-like songs.

Even the last one, “never fallen tear” though much slower than the rest, surpasses most of that modern metal shit by it’s pure heavyness. I havent heard such an album since “Forbidden Evil” or “Time does not heal”. The vocals remind sometimes a bit of D.R.I or Nuclear Assault, but I dare to say: they are old, REPENT is new and much more powerful! REPENT is truly the return of THRASH. So go and get yourself the CD or the brandnew demo of the forthcoming album via: the_skull@gmx.net.

September 2002, www.armnstaci.com

REPENT aus Lauf existieren seit 1992 und haben sich dem Thrash Metal verschrieben. Nach zwei Demos erschien nun endlich die Debut CD. Und was soll ich sagen…Das Album bietet genau das, was ich nach dem Konzert beim “Rot in hell”- Open Air und am 03.11. in der Luise zu Nürnberg erwartet hatte: Technisch sauber gespielten und druckvoll produzierten Thrash Metal in Richtung EXODUS, SLAYER und FORBIDDEN. Songs wie der Titeltrack “Escape from reality”, “Moshpit” (sagt euch “Lesson in violence” von EXODUS was?) oder “Revenge” warten mit geilen Riffs und fetten Drums auf. Hier werden einem die Lauscher mal wieder richtig fett durchgeblasen. So muss Metal klingen!

Sebastian Engelhardt, Zentralnerv Nr. 94, 2001

Thrashers, Bangers and Moshers watch out!!!! Hier gibt es eine grandiose musikalische Mischung zwischen EXODUS, NUCLEAR ASSAULT (zur “Out of order” Phase) und D.R.I.. Vor allem der Gesang ist dem des D.R.I. Shouters Kurt Brecht sehr ähnlich. Die Band, die für diesen Sound zuständig ist, nennt sich REPENT und “Escape from reality” das dazu gehörige Album. Die Scheibe hat eine saubere, fette, rifflastige Produktion und Songs, wo die Melodien niemals verloren gehen. REPENT liefern mit “Escape from reality” ein Album ab, das JEDEM Metalhead gefallen wird. Und mit “Never fallen tear” gibt es noch einen Doomkracher, welcher den Göttern CANDLEMASS Tribut zollt! Nicht nur Pflicht!!!!!

Rising Sun Katalog Sommer 2001

Thrash Metal aus dem Frankenland, REPENT kommen aus Lauf bei Nürnberg. Schon als ich letztes Jahr ein Demo-Tape der Franken zu hören bekam, war ich positiv angetan und konnte ihnen gehöriges Potential attestieren. Die vorliegende CD bestätigt dies zweifelsfrei. Die fünf Buben thrashen unverblümt und frei los, da dürfte kein Nacken stillstehen. Mal ehrlich, die zehn Songs sollten jeden Thrasher überzeugen, vollgestopft mit Heaviness und Power. Das Songmaterial bewegt sich vorwiegend auf der Überholspur und nur selten rollt es gemächlicher, einzig “Never fallen tear” lässt doomige Töne anklingen. Alte US Thrash -Heroen wurden bestimmt oft in den Kinderzimmern der REPENT Mucker gespielt, so kann man hier und da Einflüsse der alten SLAYER heraushören, was ja wirklich nichts schlechtes ist. REPENT verlassen sich ja nicht auf Abgekupfere, sondern backen mit eigenem Mehl. “Escape from reality” hätte auch ohne weiteres Mitte bis Ende der Achtziger erscheinen können und wäre nicht aus dem (thrashigen) Rahmen gefallen.

From the Underground Nr. 4, Juni 2001

REPENT Black Path Demo 1998

Es ist immer wieder interessant, wenn ein Tape oder eine CD ins Haus flattert, ich die Band noch nicht einmal vom Namen her kenne und dann positiv überrascht werde. REPENT ist ein typischer Fall für so eine Band. Die Bayern schickten mir gleich beide ihrer Tapes und bliesen damit teilweise ganz schön den Staub von meinen Regalen. Sympathisch macht mir die Band auch, dass sie nicht auf Krampf versucht, groß rauszukommen. Die Jungs sehen ihre Band als Hobby und sind froh, wenn die Kosten für ein neues Demo vom Vorgänger eingespielt wurden. Bisher unternahm der Vierer auch noch nicht so viel, um überregional an Bekanntheit zu gewinnen. Vielleicht stolpert ihr in Zukunft etwas öfter über den Namen REPENT, denn gute Mucke liefern sie ab. Überzeugt Euch anhand von „Embryonic Grave“.

Kai, Info zum Heftsampler „Hundstage“ des G.U.C. Ausgabe 11 Herbst 1998

An Hand der beiden Tapes lässt sich ganz klar der Fortschritt erkennen, den REPENT gemacht haben. Der Vierer ist ganz klar im Thrash zu Hause und spielt so unbekümmert auf, dass es eine Freude ist. Völlig frei von Trends und Anbiederungen an aktuelles Geschehen fröhnen Philip (git), Serkan (voc), Alex, (bs) und Michael (dr) ihrer Mucke. Jeweils sechs Stücke sind für die beiden Demos aufgenommen worden. Der Schwachpunkt Gesang auf dem Erstling wurde nicht nur von diversen Schreiber­lingen erkannt, sondern auch von der Band selbst. Serkan ist auf „Black Path” kaum wiederzuerkennen. Vom nervigen HC-ähnlichen Geschreie hat er sich zu einem ausdrucksstarken Thrash-Sänger gemausert. Am besten bringen REPENT die schnellen, präzisen und furztrockenen Passagen. Hier springt sogar die Milka-Kuh im Viereck. Dazwischen versuchen sich REPENT immer wieder an Midtemposachen. Sicher, der Abwechslung ist das dienlich. Trotzdem kann ich es immer kaum erwarten, bis es wieder los geht: Tackertacker­tackertacker und runter die Rübe. Da ja davon auszugehen ist, dass auch die Bay Area-Welle wieder hochschwappt, wie alles bisher wiedergekommen ist, steht fest, dass REPENT dann in der ersten Reihe stehen werden. Gleich nebenan stehen dann übrigens Blackend. Während aber die Schwaben auch Verspieltes und Technisches einbinden, sind REPENT die Band für`s Grobe - immer auf die Nuss. Vom Debüt-Demo kann ich euch „Locked in Myself“ & „Unsure Future“ empfehlen. „Black Path“ hält mit „Embryonic Grave“ (nicht umsonst auf unserer CD) einen Knaller als Opener bereit und kann außerdem mit „Revenge“ und „Black Path“ zwei weitere Anspieltipps verbuchen. Checkt die Jungs unbedingt mal an. Ein Tape ist für einen Zehner zu haben. Ich denke, im Doppelpuck sind REPENT auch mit einer Fünfzehn-Mark-Note zufrieden. Eure Zuwendungen gehen an… Als Schlusswort bleibt nur noch der Inletslogan von „Black Path“ - Fuck all posers!

Kai, G.U.C. Ausgabe 11 Herbst 1998

Es würde mich ernsthaft interessieren, ob es jenseits der Grenzen von Mittelfranken noch Auftrittsmöglichkeiten für Bands wie REPENT gibt. Nix gegen die soliden Bemühungen der Jungs, die seligen Bay-Area-Zeiten der Achtziger wieder auf­leben zu lassen. In der Richtung scheppert es näm­lich ganz gewaltig. Aber wer in Drei Teufels Namen braucht noch derart altbackenes Geknüppel? Sepultura und Pantera haben dem Metal schon zu Beginn der Neunziger ein frisches Gewand verpasst, das sich REPENT auch einmal überstreifen sollten. Dann finden sie vielleicht auch einmal das Licht am Ende ihres schwarzen Pfades und landen nicht auf dem Holzweg. 3 von 9 Punkten

WH, Rock City News Dezember/November Ausgabe 39 6/1998

Mit ihrem ersten Demo »On Your Knees« vom letzten Jahr hatten REPENT bereits einen guten Start erwischt, mit »Black Path« legen sie nochmal zünftig nach. Die Formation spielt geilen Powerthrash, wie man ihn heutzutage nur noch selten zu Ohren kriegt. Die kraftvollen Songs, die nie ins Noisemilleu abrutschen und zudem krachig produziert sind, stellen einen wahren Ohrenschmaus dar. Die Hauptantriebsfeder der Songs sind die erstklassigen Gitarrenriffs. Aber auch die Drums steuern viel Drive bei: Statt uninspiriert rumzutackern hat REPENT-Drummer Michael Müller mittels fleißigem Dave Lombardo-Belauschens viel über effektvolle, treibende Drumarbeit gelernt. Daher ist es kaum ein Wunder, daß REPENT gelegentlich an SLAYER zu »Seasons In The Abyss«- bzw. »South Of Heaven«-Zeiten erinnern. Da SLAYER heuer diesen Stil nur noch ansatzweise verkörpern, stellen REPENT in jedem Fall eine Bereicherung dar, ohne revolutionäres zu bieten. Der Vierer spielt Musik aus jenen Tagen, als METALLICA noch “no remorse, no repent” sangen und sich nicht um das Be- und Entladen von musikalischem Müll kümmerten. Daher geht es auch völlig in Ordnung, daß REPENT ihr Demo unter das nostalgische Motto “Fuck all Posers” gestellt haben. Geht man davon aus, daß REPENT sich weiterhin im gleichen Maße steigern werden, freue ich mich jetzt schon barbarisch auf die Debütscheibe. Ergo: Demo kaufen! Und Plattenfirmen - zuschlagen!

Stefan Glas, www.underground-empire.com

…brutaler, melodischer Thrash Metal… True Metaller aufgepasst! Was soll man von einer Band erwarten, auf deren Democover in großen Lettern “FUCK ALL POSERS!! - DIE IN HELL” zu lesen ist? Na was wohl? Natürlich sägende Gitarren und bollernde Drums ohne jegliche “fremde” Einflüsse. Das Quartett variiert geschickt das Tempo innerhalb der Songs, womit jeglicher Anflug von Monotonie ausgeschlossen wird. Auch gesanglich kann die Truppe durchaus überzeugen. Zwar ist Serkan Sanli nicht gerade ein überragender Vokalakrobat, doch das ist auch nicht der Sinn der Sache, weshalb er mit seinem rauen und kräftigen Organ das passende Element zum Gesamtsound hinzufügt. Glücklicherweise ist die Soundqualität dieses Tapes mehr als gelungen, was gerade bei thrashigen Klängen ausgesprochen wichtig ist. Fazit: “Black Path” sei jedem empfohlen, der auf brutalen, aber dennoch in gewissem Maße melodischen Thrash Metal steht. Es ist erfreulich, dass gerade junge Bands wie eben REPENT den ursprünglichen Reiz dieser Mucke aufrechtzuerhalten versuchen.

Detlef Dengler, Heavy, oder Was!? 6/1998

In letzter Zeit sind mir von einigen deutschen Bands Tapes zugegangen, die in Puncto Sound, Aufmachung und musikalischer Qualität absolut nicht zu bewerten waren und höchstens Punkte im Bereich Realsatire hätten sammeln können (Schöne Grüße an dieser Stelle an die Jungs von BLIZZARD und BESTIAL DESECRATION!). Aber glücklicherweise gibt’s auch Ausnahmen, wie eben REPENT. Ich setze gerade im Demobereich die Meßlatte wirklich nicht besonders hoch und die schlichte Aufmachung des Tapes wird nicht gegen die 4 Franken gewertet. Dafür ist die enthaltene Musik auch einfach zu überzeugend. Es knallt gewaltig wenn man dieses Tape dem Recorder seiner Wahl anvertraut: höllisch guter old school Thrash Metal steht auf den Fahnen von REPENT, dieser wird mit deutlich hörbarem Bay Area Touch vorgetragen. Das heißt natürlich, dass es pfeilschnelle Riffs en masse zu entdecken gibt. In letzter Zeit schießen die HAMMERFALL Epigonen ja schneller aus dem Boden als man “True Metal” sagen kann (ja, ja, die Geister, die ich rief…), da ist so’n Tape mal ganz erfrischend. Die insgesamt 6 Songs sind auf gleichbleibend hohem Niveau und wer immer noch auf alte TESTAMENT oder SLAYER steht, sollte die Band ruhig mal anchecken.

Martin Brandt, That´s Metal, Nr.15 Juni 1998

After the fairly decent “On Your Knees” demo (`97), the southern german Thrashers REPENT return with a new tape-recording which fortunately sticks to their tradition of aggressive 80`s Thrash with some melodic guitar riffing (without being trendy retro Thrash!) in the vein of SLAYER and early material by EXODUS or TESTAMENT! Fair progression in catchiness of the songwriting is easily recognizable and also the production is once again pretty much above the usual demo-sound standards (”Black Path” includes two separate recording sessions that are both really convincing!). Apparently the vocalwork turned out REPENT`s major point for criticism and although it`s clearly remarkable that the band has consciously worked on further vocal power, I still think that a wider range could only be favourable to expand the aggressive punch, that the music delivers all the way throughout these six songs!? However, as long as tracks like “Black Path” bring back so much of the good old energy within Thrash Metal music, I suppose REPENT are absolutely worth a try for anyone into untrendy brutality!

Leif Jensen, Snakepit, Nr.4 Juni 1998

Erstklassigen Thrash Metal zelebrieren REPENT auf ihrem sechsstückigen Zweitdemo, welches sich vor nichts und niemandem zu verstecken braucht. Auf Black Path wird geknattert und gehämmert als wäre es ein leichtes, schweinegeile Thrashhämmer loszulassen. Die Song- schreiberischen Qualitäten des Vierers verblüffen mich echt immer wieder aufs Neue und erst die technische Klasse aller Mitstreiter, vor allem des Zenglers. Hervorragend was REPENT mit Black Path vollbracht haben und jedem Fan von geilem 80er Zeug wird das Herzerl im Kreis hüpfen.

Eternal Mourning Nr. 4 1998

Solch ein Wahnsinns-Thrash-Metal-Brett fahren die Franken REPENT auf ihrem zweiten Demo “Black Path” hier auf, dass es jeden Fan von gutem alten Bay Area Thrash eigentlich auf der Stelle umhauen müsste. Die Band verbindet die besten Elemente von früheren TESTAMENT oder SEPULTURA zu “Arise”- Zeiten, versetzt diese mit einem (glücklicherweise) geringen Schuß Hardcore und mischt daraus eine explosive Mischung, die knallt ohne Ende. Abwechslungsreich ist der Vierer dabei auch noch, während mich der Opener “Embryonic Grave” bspw. noch fatal an SEPULTURA erinnerte, so kommt “P.O.D” hingegen erstaunlich ruhig und melodisch rüber und der Titelsong killt wieder ohne Ende und versetzt den Hörer in glorreiche EXODUS Ur-Zeiten zurück. Wahnsinn! Das einzige Problem, das ich mit REPENT habe, ist hingegen der Gesang. Serkan bemüht sich zwar schon redlich und seine Vocals passen auch ganz gut zum Rest der Musik, jedoch vermisse ich des öfteren noch einen gewissen Schuß Melodie in seiner Stimme, wie ihn bspw. Rob Flynn und Phil Anselmo ihr Eigen nennen können. Aber daran kann man ja arbeiten. Also Daumen hoch für die Zukunft. Allen Interessierten kann ich empfehlen, schnellstens 10 DM für den schön aufgemachten 6- Tracker einzutüten.

Deftone Nr. 7 1998

REPENT On Your Knees Demo 1997

In den Achtzigern hätten wahrscheinlich die Labels der Band aus Lauf die Tür eingerannt, aber leider schreiben wir das Jahr 1997 und die Thrash-Platten aus der Bay-Area verstauben in meinem Keller. Egal, den REPENT machen Musik ja nicht des schnöden Mammons wegen, sondern weil ein paar Freaks eben noch auf die Mucke Stehen. Wie gesagt, Innovation ist REPENTs Ding nicht, dafür besitzen die sechs Songs auf Ihrem ersten Demo aber genügend Power, um neben Exodus oder Testament nicht allzu blass auszusehen. Das beim ersten Mal noch nicht alles hundertprozentig sitzt ist klar, aber wenn ich mich an die ersten Legacy- oder Sepultura-Versuche zurückerinnere, sind REPENT durchaus auf dem richtigen Weg. Einzig das etwas lieblos aufgemachte s/w­-Cover trübt den guten Gesamteindruck. Ansonsten gibt’s wenig zu mäkeln. Wer also auf gut produzierten Thrash-Meta1 steht, kann eigentlich bedenkenlos zugreifen.

Rock City News 5/1997

Aus dem fränkischen stammt der Vierer, hat sich dem Thrash verschrieben und ein Sängerproblem. Dies je­denfalls wurde der Band laut eigenen Aussagen schon mehrfach vorgeworfen und auch ich schließe mich die­sen Vorwürfen an, zu hardcoremäßig, passt einfach nicht zur Musik. Wie gesagt, stereotypes Gelabere altkluger Metaldinos, die Band steht zu ihrem Sänger und dann soll es eben so sein (tja, die Jugend von heute hat doch ihren eigenen Kopf, was waren wir damals vernünftig), musikalisch hat man sich nix vorzuwerfen, ihr ange­thrashter Metal kommt gut aus den Löchern, der Rest siehe oben.

Teasy, Iron Pages Heft Nr. 42 Oktober/November 1997

Bei REPENT handelt es sich um eine aufstrebende Band, deren Stil wohl als Death/Thrash mit Hardcore-Vocals zu bezeichnen ist. Die Aufnahmequalität ist echt super, was jedoch bei einem 24tägigen Studioaufenthalt (Anmerkung der Band: wie kommt der Rezensent darauf ?!?) wohl auch kein Wunder ist. Vertreten sind sechs Songs mit einer ungefähren Durchschnittslänge von sechs bis sieben Minuten. Die Jungs haben eine grandiose Zukunft vor sich. Labels sollten sich schon jetzt ihre Adresse notieren. Allerdings macht der Gesang die ganze Gitarrenarbeit zunichte. Also ich würde es mal mit einem neuen Sänger probieren… und euere Musik ist glorreich! Bestellt das Tpe für 10 DM bei…

JD, Ablaze 8/1997

Danke für Euer Demo. Leider kann ich damit kaum etwas anfangen. Musikalisch isses ganz in Ordnung aber der Gesang ist absolut nix für mich, sorry. Trotzdem noch viel Spaß mit Eurer Band! Alles Gute.

Perverted Taste 19.06.1997

REPENT kommen aus Lauf/Pegnitz. Stilmäßig angesie­delt sind die Frank im Old-School-Thrash, musikalisch ist die Sache schon interessant, nur sollte der Sänger noch an sich arbeiten. Auffällig ist auch, dass auf dem ganzen Tape kein einziges Gitarrensolo zu hören ist. Ansonsten: Daumen, auf Stellung 5 vor 12.

Vincent, That`s It! Nr.13

Just exactly when 1 thought nobody would care about the typical american midtempo 80’s Thrash with rather type of aggressive shouting anymore, suddenly the southern germany newcomer act REPENT pops up with their 6 track debut demo “On your knees!”! I suppose they dig Slayer, the atmosphere partly reminded me on (almost) forgotten heroes like Funeral Nation and although their musical approach has really impressed me as far as being totally anti-trend, I still need to point out that there is loads of progress that needs to be achieved coming to more hardhitting songwriting and improved vocals/timing now that Metal is survival of the fittest in 1998, sadly enough! Remember about REPENT and to those who absolutely can’t wait any longer, the price is 10 DM.

Leif Jensen, Snakepit Nr. 2/199